Olga Danilova

Hobbymalerei

„Der Teufels Diener“

Der Dämon stritt sich mit den Diener: du möchtest fliehen,  möchtest fort

Du nennst mich-diese „Olle Spinner“, Fagott bezeichnest du als Schrott

Machtloser Wurm, du feiger Heuchler-dein Leben Faden ist ein Strich

Du bist ein Henker, Dieb und Räuber; erhebst du Stimme gegen mich?


Nun gut, ich schenke Dir Leben, du bist mein Sklave-meine Gicht

Der „Ewigkeit“ bist du ergeben! Verdammter Redner-füge dich!

Es gibt ein Ort von Glut und Beben, das nennt sich „Erde“-ein Planet

Ich verurteile dich zum Leben-für ewig…bis dein Licht verbrennt


Unsterblichkeit wird dein Begleiter, dein Bildnis-Schwache Kreatur

Geschöpf des Schattens, Schwarzer Reiter-besiegelt Stigma meinen Schwur!“

Vergehen Jahre, Zeitepochen, versinkt im Nebel Galaxie

Der Diener schleicht auf müden Knochen, verzweifelt sucht nach Harmonie


„ Geehrter Dämon, Herrscher, Meister!“ Ich bin dein Sklave-füge mich

Die Menschen werden immer dreister, hohl mich zurück-ich flehe Dich

Verbrannte Erde unerträglich, ich kann nicht Atmen-ein Gestank

Die Hysterie des Volker-schrecklich! Ich bin erschöpft und sehr krank


Die Doppelsinnigkeit regiert, es herrschen Neid und billig Protz

Fast jeder zweiter tätowiert, besticht sein Gott mit Blinker Kreuz

Die schlagen Kinder, quälen Tiere, die Töten sich und führen Krieg

Die schneiden für das Geld die Nieren und ehren Lügner für sein Sieg


Die nagen Knochen wie die Hunde und deuten Leben durch Tarot

Zynismus gleicht Moral in Münde, erwerben Liebe durch Escort

Mein Liebster Dämon, sei so gnädig, verzeihe mir die Kritik

Nun mach dein Häkchen als „ erledigt“ und schenke mir Höllenlicht“


Der Teufel traut um sein Diener, zur arg und doch sentimental

Schickt zur der Erde Kammerdiener und holt den Leidenden ins Thal

Der Sklave brachte freche Sünder, der Master lacht und ziemlich Nett

Zum Wiedersehen leuchten Zünder-was für gelungener Duett…



                                   „ Der Tiger und der Welpe“

Den Tiger ärgert fiese Krähe und sieht den Hund in seiner Nähe

Der Welpe spielt mit Eichenblatt und drückt am Gitter Nase platt

Der Tiger morsch und schlecht gelaunt: „ein Glück, das zwischen uns ein Zaun!“


Was starrst du denn, du Knochen- Fresser? „Geh weg, du freche baumnässer!“

Dein Aussehen gleicht den Wolfen- mit dir kann man nicht mal Golfen!“

Der Welpe weint und ruft nach Mama, nun kam die Hündin-stolze Dame

„Das Zebra hatte mich beleidigt-du hast mich immer doch verteidigt“!


Die nannte mich: ein mager Wolf und sprach von irgendeinen Golf!

„Nun gut, mein kleiner-Zeit zum Wachsen, der spielt mit dir „blöde Faxen“

Sein Denkvermögen aus Holz-nun zeig dem Monster Hundestolz!

Der Tiger setzte sich am Zaun: so, so, du möchtest reden? Clown!


Für einen Welpen bist du Frech! Dann hatte deine Mutter Pech!

Ich bin der Tiger, Furcht einflößend-sogar die Menschen knien küssend

Du nennst mich „Zebra“-freches Luder! Ich habe Gang von starken Brüdern

Wir sind die mächtigsten der Welt, und jeder tötet, frisst und quält


Der stolze Hund stellte sich gerade: „ich fragte nicht nach deiner Gnade…“

Ich habe keine Angst vor dir, das „Zebra“ ist mein Lieblings- Tier

Du hast nun streifen im Gesicht- verzeih die lästige „Absicht“

Du bist ein Tier, so wie alle; das tut mir Leid für deine „Falle“


Ich verabscheue dieser Knast, und spüre deine Herzenslast!

Gefangen bist du nicht alleine-uns hält man auch an der leine

Mir tut das weh mit deine Sperre: du möchtest springen durch Barriere

Du möchtest rennen-einfach fort: ich fühl mit dir, Ehrenwort!


Freiheit ist ziemlich ordinär-nicht jeder setzte sich zur wehr

Die Mut ist feine Privileg-nicht jeder Kompass zeigt den Weg...

Dem Tiger fällt das Kinn fast runter: Mensch ist die Jugend heute munter!

Der Tiger lacht und guckt die Mama: dein Sohn ist wirklich keine Lama!


Was für ein Bursche-freche Mund, und so erwachsen-kleiner Hund!

Das tut mir Leid für meine „ brülle“, ich schlafe nachts einsam in Hülle

In diesem Zoo-da dreh ich durch, und rede manchmal mit der Lurch!

Ich bin einsam und ziemlich Träge-wie unterschiedlich Lebenswege


Ich bin der Herr von Pyrenäen und musste leben mit Pygmäen

Ich sehe jeden Tag das Gitter-ach ja…das Leben ist so bitter…

Besuch mich: du und kleiner „ Wolf“, dann zeige ich euch meinen „Golf“

Ich bin natürlich der Gewinner…na gut, ein bisschen auch Spinner…

Danke.