Olga Danilova

Hobbymalerei

" Mein Kompliment"

Komplementär den Abgründen schwebt leichte Feder sorgenlos

Verschwinden Ängste, Jugendsünden, die Reife…Wunderland von OZ

Sind alle Träume wahr geworden? Du schweigst so gern, du sprichts nicht viel

Das Echo… Trauerakkorden, die Reue, Hoffnung, Schauspiel

 

Umsichtig…Schulter tragen würde, so müde, schwer jeder Schritt

Erlass, Gebote für die Hürde, der Blick zurück-der Austritt

Gedanken kreisen, dein Vorhaben erfasst langweilig altes Blatt

Die all die Fotos, Länder, Reisen-versteckte Kunst der Gegenwart…

 

Ein Garten volle Pusteblumen, die Nostalgie von Kinderzeit

Der süße Kuchen mit Isumen, geliebte Eltern, Christenzeit

Die Lieder, die man sang, das Lachen, so wunderbar, Vollkommenheit…

Geheimnisvolle bunte Drachen, ein sanfter Kuss, das Hochzeitskleid

 

Das bleibt für immer, so dein Leben, Einklang der Stille, Harmonie

Vergangenheit kann keiner nehmen, geheimer Sinn der Nostalgie…

Du bist jetzt älter, klüger, freier; du setzt dich durch, und hast Erfolg

Abschnitt des Lebens, zweite Reihe, der Vorhang fällt…ein Epilog

 

Genieß die Zeit, einsame Stunden begehrenswert, im Herzensgruß

Vor dir liegen viele Runden, sei tapfer, mutig, lern Genuss

Ich danke Dir für die Stunden, für deine Zeit, für den Moment

Die Feder schwebt und dreht die Runden…

 

Mein bester Dank, mein Kompliment.

 

 

 „Sommer“

 Die Hitze…brennt in deinem Herzen, erdrückte Freude, lange Nacht

Der erste Sonnenstrahl am Morgen, Spaziergang, die Seele lacht…

Die Luft so feucht, ersehnter Regen -die ersten Tropfen, Himmel weint

Du gehst zur Kirche, bangst um Segen…Die Stille…Erste Meilenstein

 

Du denkst zu viel, du rupfst die Wörter, du suchst nach Sinn-vergeblich, fort

Du bist verletzbar-suchst Antworten…vertreibst dein Kummer durch Escort

Die Menschen fangen an zu Nerven, die Freude…künstliche Bilanz

Du siehst Grimassen, die Gesichter, die Sabbatnacht, der Teufelstanz

 

Geschrei, Geschimpfe-Trunk und Feier, der Dämon lacht in dein Gesicht

Du bist ein Zuschauer, ein Freier, ein Geist, ein Wrack, der Anarchist

Du zitterst-Hitze unerträglich, dein Körper brennt, du brauchst „Schuss“

Du bangst um Gnade-nur vergeblich, du rennst, du atmest, springst in Fluss

 

Das kalte Wasser bringt Erholung, das kühlt…befreit – gedankenlos

Der ganze Kampf-die Wiederholung, im Herzen Donner, Sturm und Trost

Mitleid…Versuch zum Überleben, die Verantwortung, Manneswort

Das Ganze Leben voller Beben, verbrannte Haut,“ Ehrenwort“…

 

Niemals…hör zu-niemals allein, wir sind bei Dir, komm zu sich

Versuch zumindest - trenn die Leine, Versuch ist wert-kein Nadel stich

Die Kraft besitz du, du allein, nicht die, nicht ich-du bist dein Gott

Zersäge Ketten, wirf die Leine, habe Mitleid, wirf billig Schrott

 

Lass endlich Sommer in dein Herzen, den Warmen Wind, die Schöne Nacht

Lerne zu leben, trag die Schmerzen, erweise Stärke, Mut und Kraft

Bekämpf Dämonen-du bist kluger, such Ausgleich, befreie Sinn

Verbrenne Angst, vertreib Betrüger, das Leben-einziger Gewinn…

     Danke.

  

„Das geheime Fenster"

In Grunde jeder ist verkäuflich: ob Künstler, Banker, Office Clerk 

Moral des Handels ist Verleugnung: benutzter Pflaster Bauwerk 

  Penibel wiegen die Vergleiche, denn Parallelen tragen sinn

Geheimer Schrank verbirgt die Leiche, der Kunst des Lebens-ein Gewinn


 Projekte spannend, kosten teuer, Naivität zerpflückt das Feld

 Fortuna fordert hohe Steuer, verleiht an Zockern fremdes Geld  

Erkämpfte Nest-Visitenkarte, wir streben Ordnung und Präsenz

 Vernichten gerne Reise-karten, vergießen das beton ins Herz  


   Neu - Fundament verleiht uns Stärke, macht sich unscheinbar Stolz bereit  

Verleimung stempelt Gotteswerke, Gestank von Brandmal zündet Neid

 Poröse Wende halten Rücken, die Fenster-Augen Abgrund  

Die Treppen schmieden eisern Krücken, der putze räumt den Splitter Schwund


   Fatale Bauten gefährlich, bereiten Stühle für Schafott 

  Einsamer Spitze unentbehrlich, jeder versteigert Lebenslot 

  Verwelkte Knospe scheint unsichtbar, erblüht zur einen Bauwerk  

Gewiefter fremder wird zum Nachbar: schlaflose Nächten Feuerwerk


   Gebäude feiert Sonnen feste, Fassade braucht neues Licht  

 Zerfresse Stufen Krümel Reste, geklatschten Kitt in das Gesicht  

 Ruin, Zerfall, das Haus altert, Vergangenheiten Intellekt 

  Die Glocke trauert verzweifelt, ein Klempner wird zum Architekt  


   Gleicht Bauwerk mit satter Grütze, ein Menschenleben voller Wut  

Papierboot in Regen Pfütze, gekochter Knochen reicher Sud

 Ein Kerzen Stummel brennt in Dunkeln: sprüht Maler Farben Rost in Kluft  

 Laternen Müde, sanfte Funkeln und Hauch frechen Veilchen Duft   


Verdammter Wind, die Fenster Scherben, das Fundament zerfällt gewiss

Wie Menschen, wird Gebäude sterben: Schicksal des Lebens, alter Riss

Die Menschen gleichen sich Gebäuden: ein Märchenschloss in Katten Dorf

Wir streuen Salz auf frische wunden und halten Scheune für ein Hof


  Zum Ende, alles ist vergänglich: ein Leben kommt, die Flocke weht  

Uns bleiben schaden unermesslich, wer weiß, wohin die Reise geht…

 


„Dein Schmerz und Leid“

Du brauchst Hilfe-komm und Rede, erkenne Offenheit im Wort

Dein Welt zerbricht langsam und jeder –meinst Du-dein Feind …du möchtest Fort

Deine Umfeld so unerträglich, die Dunkelkammer wird zum Freund

Nervöse Zwang Gemein-gefährlich, dein Hass zerstörend und erfreut

 

Ich bin bei dir, halt mich fester, gemeinsam üben Rollenspiel

Nicht jeder ist nun mal der „beste“-Depressionen feige Ziel

Genüge Leid mit Selbstzerstörung, eröffne Fragen- Katalog

Verlange fairere Anhörung, begreif Sokrates Dialog

 

Sprich klar und deutlich, stell die Fragen-nehmt Argumente Gegnern ernst

Die Ängste wie die Schnecken plage: zerstören langsam, kleben fest

Gekreuzte Wege, Schuld Begräbnis: Geschichte ändern wir nicht

Schließ diese Tür als „ Erlebnis“, entspann dich, atme, spüre licht

 

Die Ängste wirst du immer haben, dein ernster Feind bist du allein

Gedanken wie die Schwarzen Raben: dein Leben rau, trist, gemein

Schütz deine Würde, pfleg die Wunden, ertrinke schwächen Kompromiss

Endlose schrei hast du entbunden, Dämonen heulen mit-gewiss

 

Anwalt des Teufels pfeift auf Würde, verschenkt ungerne Honorar

Denn ewig trägst du deine Hürde, die „Freunde“ halten dich für Narr

Steh auf, reißt die fetzen nieder, zerschlage mutig Sorgen klotz

Mahle ein Bild und schreib die Lieder, befrei dein Sinn von alten Rotz

 

Du musstest leiden-wir auch, du wolltest gehen-auch so

Dein Hass zerstörend-tränen Hauch, verdammter Redner-bin ich froh…

Vertrau mir, wir sind viele: verzweifelt, müde, ekel, Neid

Gesperrt, verfolgte wilde Tiere, von Angst zerfressen, schmerzensleid

 

Die Psychologen helfen gerne, und dennoch heilen wunden nicht

Dein Schmerz und Leid-Besuch von ferne, du miss abgeben „alter ich“

Wenn du bereit die Schnur trennen, dann nehme Schere in die Hand

Um Ziel erreichen-muss du Rennen und brechen kalte Monster wand

 

Lass langsam weißer Feder treiben, das Türschloss versperrt Freiheit

Hör auf heimlich wunden kratzen, der Schlüssel liegt in Hand bereit

Nehme meine Hand, ich bin bei dir, ich fühle Schmerz, ich fühle leid

Von alten „Ich“ entsteht ein „Wir“, bist du für ersten Schritt bereit?