Olga Danilova

Hobbymalerei


"Ein Freund"

Die Trennungstrauer umhüllt geheime Wünsche, Wort Momente

Wer spüren kann, der Schmerzen fühlt, verkostet klare Komplimente

Das Wiedersehen mit Abstand, Berührungsängste, kurze Sätze

Des Herzens feierliche Brand, getrennte Samt von Theater Plätzen


Das Leben gleicht sich dem Kreuzwort, Antworten suchen passend ewig

Ein falscher Blick, ein falsches Wort- geübte Freiheit in dem Käfig

Die Offenbarung, Reue, Tanz, der Seelentrank, Freiheit des Schweigens

Den fremden Sternen - Silberglanz, geübte Sätze vollen Leidens


Du bist mein Bruder, Freund, mein Schwert, der ewig schweigende Begleiter

Du kennst das Leben, kennst den Wert, du hälts für mich die Lebensleiter

Du bist ein Mann, der Liebe kennt, der Welt bereist und fragt nach mehr

Ein Seemann, den die Seele brennt, du liebst die Ferne, Welt und Meer


Verspürte Stärke schenkt die Kraft zum Leben, kämpfen, weitermachen

Ein volles Glas Zitronensaft versüßt das Leben, schenkt das Lachen

Geschichten feierlicher klang, Debüt des Reimens, Sinn in Posen

Wir gehen diesen Fluss entlang und spüren Duft von Tuberosen


Bis bald mein Freund, trink nicht zu viel…warte auf mich und halt die Stellung

Du weißt, das Leben ist ein Spiel…den vollen Trunk, den Lug und Prellung

Egal was kommt, uns bleibt das Licht, das Wort, die Hoffnung und das Meer

Jeder von uns erfüllt die Pflicht, das Glas ist voll und niemals leer….

      Danke.


 

November Tag, ein Hauch Winter, komm du zur mir, und diesen Augenblick Umschreib in Ewigkeit. Lass in den Himmel die Sommersterne Silber glänzen, hab keine Angst... Das Jahr vergeht, verbrenne Wut und Billig Glanz.


Du möchtest Fort-nun gut, dann Tanzt...Umarme mich, dein weg bestimmend, die Seelen stürzen in den Teufels tanz. Die Reise endet hier, hab keine Angst...


In liebe nehme ich das Trauer an mich, nehme mein Herz, dies ist für dich.

In Liebe für meine Mutter.



„Die Farben“

Die Farben stritten um die Wette, wer ist die schönste auf Palette

Die Farben schrien, wurden laut, die Farbpalette ist erstaunt

 

„Ach Kinder, was ist denn passiert? Wieso seid Ihr so fixiert?

Guckt euch die Pinseln-weichen Seelen, die schlafen ruhig und halten Stellen“

 

Das Rot verärgert, schrie zur Farben-„ich hinterlasse gerne Narben!

„Ich bin der Schmerz, die Glut und Feuer, meine Nuancen richtig teuer!

Die roten Rosen knien nieder, Rubinen steine schenken Lieder

Das rote Herz ist mein Genosse, mein Sinn so tief wie eine Gosse.“

 

„Was für ein Blödsinn“-sagt das Blau; „Du hältst dich wohl für sehr schlau?

Ich bin derjenige-gewiss: ein Künstler ohne Kompromiss

Ich bin der Himmel und das Meer und meine Tuben immer leer

Ich bin Romantik und Sehnsucht, und jeder Mensch nach mir sucht

Aquamarin ist mein Begleiter und ohne mich ist alles heiter

Ich pflege schon gewisse Kreise“…

 

Die Farben wurden immer leise…

 

„Was ist mit mir?“-fragt das Schwarz; Ich habe straken Freund –den Quarz

Ich bin in jedem Bild vertreten, das Licht und Schatten halten Wetten

Durch mich ist diese Welt robuster, ich pfeife auf dein Blau-Muster!“

 

Das Weiß und Gelb-die Lästern Maule, die Farben hören fieses Heulen

Hysterisch seufzen sie in Tücher, die Tränen tropfen auf die Bücher

„Uns macht nun keiner Komplimente, durch uns erstrahlen die Fragmente!

Wir mischen uns nun überall und tanzen gerne auf dem Ball“

 

Nun schnieft das müde Violett: „ Ich bin nun auch mal Adrett!

Natürlich bin ich eine Mischung, und dennoch bringe ich Erfrischung“

 

Erhebt die Stimme Sprüher lack-seine Antworten sind auf „Zack“

„Nun schraubt zu die frechen Tuben, ihr benehmt euch wie die Buben“

 

Der Maler schleicht geheim ins Zimmer und hörte diesen Unsinn-Wimmer

Nehmt die Palette in die Hand und streichelt zärtlich Leinen wand

Die Pinseln singen, lachen, tanzen, Palette murmelt zart Romanzen

Der Dirigent regiert Tuben und spielt mit frechen Farben-Buben

 

Der Maler taucht in Courage und träumt von seiner Vernissage

Ein Werk entsteht durch Künstlerhand, der Schöpfer beugt sich elegant

 

Gemälde wandert nach Venedig: die bösen Kritiker ungnädig

„Die Leinen wand ist gut beschmiert! Wieso kein Ton regiert?“

 

Die Farben hören böses Wort, bespucken Kritiker Escort

„ Nun guckt euch diese schwarzen Raben, die müssen ständig graben, graben!

Denen ist doch niemand mal gerecht, die Mulden Bilder wie ein Specht!

 

Der arme Maler ist geknickt, das Leben wie ein Augenblick

Die Farben trösten ihren Herren: „ Wir werden nur dich begehren!“

 

„Was für ein Drama“-sagt das Schwarz, Orange vergisst das Tränenharz

Das Rot gibt Mahler Herzens Feuer, Das Grün schenkt Hoffnung, nimmt die Reue

Das Gelb schenkt Mahler Sonnenlicht, die Pinseln streicheln sein Gesicht

 

Der Schöpfer schläft, die Bilder Träumen, der Mond versteckt sich in den Bäumen

Die Farben flüstern unter sich: „ Der Maler liebt natürlich mich“…

Nun fängt erneut der Tubenstreit: so viel dazu von Ruhm und Neid…

  


 „Die Woche“

Der Wecker startet sein Debüt, nun ist zur ende mit Gemüt,

So laut, frech sein Klingelton, der Tag beginnt …so monoton

Langsam und träge ist der Montag, warum nicht jeden Tag der Sonntag?

Rutine ruft, die Stunden träge-bereite mich auf die Gehege…

 

Der Dienstag dient, ich diene auch, und schlecht gelaunt, wie der Lauch

Bereit zu dienen, jeder Zeit, und heute tu ich mir leid

Und jeder möchte was von mir, vorher kommt verfluchte Gier?

Ich gebe ab, entdecke neue, es gibt kein Rauch ohne Feuer…

 

Ersehnte Mittwoch, dumme Waage, an jeder Ecke: klage, klage!

Die Mitte Lebens fühlt sich gut, die Wochenmitte treibt zur Glut

Stabilität verleiht uns Stärke…Na klar! Ich danke dir für die „Werke“

Das gute ist darin, dass keine füllt sich verlassen und alleine…

 

Der Tag der Donner kommt, Ahoi! Verlasse Haus mit Konvoi

Die Köpfe rollen, alle faul, stiel nicht das heu den alten Gaul…

Im Spiegel grüßt dich müde Grinsen und heute ernst du deine Zinsen

Benimm dich ruhig wie Grüne Hecke, sonst stellt dein Boss dich in die Ecke

 

Ich bin so frei, so nett der Wecker, die Seele lacht, der Fruchtstück lecker

Gelobt sei Freitag! Zorn zur ende, ersehnte Zeitpunkt für die wende

Die Pläne mächtig, Bücher warten, der Sessel räkelt in dem Garten

Die Vorgesetzten sind adrett, so freundlich, klug, und manchmal nett…

 

Der Stress beginnt am Samstagmorgen-wieso muss ich für jeden sorgen?

Einkauf, Kochen, aufräumen-ich habe kaum Zeit zum Träumen

Gezählte stunden bis zum Montag, Gedanken trösten-morgen Sonntag

Der Tag der Sonne, Welt Gedanken, die Poesie, die Kräfte tanken

 

Genuss, Erwartung, ungewissen-die träume sanft, die Worte fließen

Halte Moment den Frieden fester, wir sind doch Kinder, Brüder, Schwester

Lass jeden tag Revue passieren, es geht nicht immer um Kassieren

Bleibe ein Mensch, ein Freund, Kollege-die ersten Schritte zeichnen Wege…

 

 

 

 Danke.